Journalismus der Dinge

Journalismus der Dinge

 

Wir leben in einer Welt der vernetzten Dinge. Was heißt das für den Journalismus? In unseren Projekten machen wir uns auf die Suche nach neuen Geschichten, Strategien und Prototypen für den Journalismus von morgen. Wir bringen Dinge zum Sprechen: Das kann ein Lärm-Sensor sein, ein Journalismus-Automat oder ein Alexa-Skill.

Vom kostengünstigen Projekt für die Lokalredaktion bis zum Großprojekt fürs Fernsehen: Wie können vernetzte Gegenstände den Journalismus bereichern? Wie sehen Formate, Dramaturgien und Stories von und mit Gegenständen aus? Wie kann Journalismus für das Nachrichtenmobiliar von morgen funktionieren?

Wir nehmen Sie mit auf die Expedition in das Internet der Dinge. Wir finden für Sie eine passende Lösung.

Profitieren Sie von unserer Ideation und Beratung. Suchen Sie mit uns das Gespräch.

SensorStory

Eine Geschichte mit Sensoren erzählen; live und interaktiv mit den Leser*innen: Das ist die Sensorstory. Sie kann in vielen Formaten entstehen. Im Zentrum stehen dabei immer Sensoren, die mehr erfassen, als es Autoren und Fotografen könnten.

In einem Workshop entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine passende Sensorstory für die Kanäle Ihres Mediums. Wir haben das einzigartige Redaktionssystem für Sensordaten entwickelt. Damit werden Sensordaten automatisch in Texte übersetzt.

Welche Themen eignen sich? Wie viel Leserbeteiligung und Prozesselemente brauchen wir? Gemeinsam finden wir es raus.

Best Practices

Newsgame “Die Sache mit der Milch”

In diesem spannenden News-Adventure schlüpft die Spieler:in in die Rolle einer Reporter:in und versucht, gemeinsam mit Reporter-Kollegin gute Geschichten zu finden. Auf dem Weg warten, wie in jedem guten Adventure, zahlreiche Rätsel. Neben der Suche nach wertvollen Themen und der Befragung von Beteiligten, wird so versucht, der Geschichte auf die Schliche zu kommen. Jedes Stück Information gibt Punkte – oder Superkräfte.

Konzept Digitalwährung “JournCoin”

Die Corona-Pandemie hat Journalismus wieder bedeutsam gemacht. Und gleichzeitig seine Finanzierung erschüttert. Was wäre, wenn wir für Journalismus mit Engagement bezahlen könnten? Das ist die Idee von JournCoin – der neuen Digitalwährung für Journalismus. Du bekommst JournCoin, wenn du im Kindergarten vorliest oder deine Sachen ans Sozialkaufhaus spendest. Deine JournCoin kannst du am Journ-o-mat gegen gute Geschichten eintauschen: Das Dossier zum bedingungslosen Grundeinkommen, das Portrait der Covid-19-Überlebenden Lino auf Riffreporter oder den Bericht zum Bürgerbegehren in der Lokalzeitung.

Superkühe

Im Projekt SUPERKÜHE hat die neue Sensorstory-Technologie drei Milchkühen eine Stimme verliehen. Jeder konnte jederzeit Kontakt zu ihnen aufnehmen und ihr Leben mitverfolgen: über das automatisch generierte Kuh-Tagebuch, den Chatbot im Facebook-Messenger und Live-Bilder aus dem Stall. Das Projekt ist weiterhin online zugänglich.

#bienenlive

#bienenlive ist die erste Sensorstory mit Insekten. Gemeinsam mit dem WDR haben wir sie konzipiert und produziert. Das Sensor-Experiment führte sechs Monate lang live ins Leben von Bienenvölkern. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität, denn es schafft Nähe und sensibiliert für die Bedrohung der Artenvielfalt.

Das Buch zum Journalismus der Dinge

Ob Sensoren in Kühen oder Sprachassistenten, Nachrichtenmöbel oder Investigativ-Journalismus mit Fitnesstrackern: Erstmals versammelt ein Ratgeber die neuen Herausforderungen für das Storytelling im Internet der Dinge. Das Buch Journalismus der Dinge von Jakob Vicari vereint die Analyse mit zahlreichen Beispielen für Experimente.

Ein Nachrichtenmöbel
für das Bad: sMirror

Smartphone im Bad? Finden wir eher unpraktisch. Also haben wir den sMirror gebaut. Der sMirror ist ein Badezimmerspiegel, der den Nutzern ihren Wunsch morgens sprichwörtlich von den Lippen abliest. Zur persönlichen Morgenroutine spielt der sMirror die Nachrichten passend ab. Gesteuert wird er von den Gegenständen, die wir im Bad benutzen. 

Denn der Journalismus ist nicht am Ende.

Im Gegenteil.

Er fängt gerade an, richtig spannend zu werden.

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