Crowdlupe

Zeitraum: September 2020 – März 2021

Förderung: Medieninnovationszentrum Babelsberg

Leistung: Konzeptentwicklung, Softwareentwicklung

Die Crowdlupe ist ein Tool für Journalist*innen, um die Communitys der Stadt besser zu verstehen.

Als Plattform für Dialog zwischen Redaktion und Publikum schafft die Crowdlupe neues Vertrauen in den Journalismus. Denn mit der Crowdlupe zoomen wir in die Communitys einer Stadt. Warum wir das machen? 2019 haben wir “Wem gehört Lüneburg” ausgerollt – eine Dialogkampagne für die Landeszeitung und CORRECTIV, die hunderte Lüneburgerinnen und Lüneburger ins Gespräch über das Wohnen in ihrer Stadt verwickelt hat.

Dabei haben wir festgestellt: Dialog mit Nutzerinnen und Nutzern ist der Schlüssel für besseren Journalismus. Und haben uns gefragt: Wie kann Dialog zwischen Redaktionen und Publikum dauerhaft gelingen? Unsere Antwort darauf ist die Crowdlupe. Mit ihr legen wir die technische Basis, um registrierte Nutzerinnen und Nutzer mit Redaktionen in einen dauerhaften konstruktiven Dialog zu bringen.

Wie verändert Crowdlupe die Medien bzw. den Journalismus?

Schon längst sind Redaktionen nicht nur Sender, sondern auch Empfänger von Nachrichten. Denn das Publikum rührt sich: Es will nicht belehrt, es will beteiligt werden. Das nehmen wir ernst. Die Crowdlupe sorgt dafür, dass Redaktionen Fragen an verschiedene Communitys richten, die schnell und unkompliziert ihr Wissen teilen können – mit einem Messenger ihrer Wahl. Damit gelingt Redaktionen der Zugang zum persönlichen Chat-Bereich von Menschen. Sie sind plötzlich dort, wo digital Dialog stattfindet.

Damit Journalismus als Dialog funktioniert, braucht es die passende Technik. Und die entsprechende Haltung in Redaktionen. Mit der Crowdlupe bauen wir die technische Basis für ein redaktionelles Customer-Relations-Tool, das Redaktionen und Publikum näher zusammenbringt.

Bild Pfau: shutterstock.com | View Apart

Das 100-Augen-Prinzip

Journalismus hat treue Fans. Die laden wir mit dem 100-Augen-Prinzip ein, den Lokaljournalismus besser zu machen. 50 Menschen treten hier in einen Dialog mit der Redaktion. Wir entwickeln die Werkzeuge dafür: Mit unserer Software 100Eyes werden aus treuen Abonnent*innen und distanzierten Nichtleser*innen engagierte Mitstreiter*innen.