Im Gespräch mit der Community

Schon längst sind Redaktionen nicht nur Sender, sondern auch Empfänger von Nachrichten. Denn das Publikum rührt sich: Es will nicht länger nur belehrt, es will beteiligt werden.

Damit Journalismus als Dialog funktioniert, braucht es nicht nur die passende Technik. Sondern auch die entsprechende Haltung in Redaktionen.

Journalismus im Dialog mit dem Publikum: Das macht Arbeit, aber auch Spaß. Mit Slackline, Fishbowl oder Crowd-App schaffen wir Gesprächsanlässe und greifen auf, was eine Stadt bewegt.

Wie bei “Wem gehört Lüneburg”, dem Crowdsourcing-Projekt, bei dem wir hunderte Lüneburger wochenlang ins Gespräch rund um das Thema Wohnen verwickelt haben.

Oder wie bei 100eyes, unserer Software, die Redaktionen und verschiedene Communitys einer Stadt als Mitstreiter zusammenbringen soll.

Denn wir sind überzeugt: Wenn Publikum und Redaktion enger zusammenarbeiten, werden Inhalte besser,Themen vielfältiger und neue Zielgruppen erreicht.

Sie wollen auch zu Pionier*innen im Dialog-Driven Journalism werden? Wir unterstützen Sie dabei. Suchen Sie doch einfach mal das Gespräch. Mit uns! 

Dialogger abonnieren

Bestellen Sie jetzt unseren Newsletter zum Dialog-Journalismus. Alle 14 Tage frisch.

Zum Newsletter

Best Practices

Crowd-Recherche “Wem gehört Lüneburg?”

Eine unerhörte Frage, eine neue Rechercheform, viel Diskussionsbedarf: Wie gelingt Lokaljournalismus als Gespräch? Mit der Crowdrecherche “Wem gehört Lüneburg” haben wir es vorgemacht. Gemeinsam mit Correctiv und der Landeszeitung Lüneburg haben wir eine ganze Stadt ins Gespräch gebracht. Und die Lokalzeitung war mittendrin.

Dialog-Software “100eyes”

Wir entwickeln die erste Open-Source-Lösung für dialoggetriebenen Journalismus in Deutschland. Unsere Software heißt 100eyes und wird vom Prototype Fund der Open Knowledge Foundation gefördert. Unser Ziel: Aus dem Publikum wird eine unterstützende Community. Zusammen mit der Redaktion sorgt sie für besseren Journalismus und mehr Informationsfreiheit.

 

 

Audiofigur “Alles Clari”

Wie kommen die Nachrichten ins Kinderzimmer? Damit haben wir uns intensiv auseinandergesetzt und Prototypen für interaktives Journalismus-Spielzeug entwickelt. Ein Entwurf, auf den wir besonders stolz sind, ist die dialogische Kindersendung “Alles Clari” Kindernachrichten für die Toniebox. Deutschlands erste Reporterfigur wurde vom Medieninnovationszentrum Babelsberg gefördert und auf der re:publica 2019 vorgestellt. 

Dialogspiel “Runde Kuh”

Die Journalistin Katharina Jakob hat das Spiel “Runde Kuh” als Dialogformat zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft erfunden. Gemeinsam mit ihr haben wir Mechanik und Design entwickelt und das Spiel produziert. Jede*r kann hier in die Rolle der Politiker*in, der Landwirt*in oder der Milchkuh schlüpfen – und den Perspektivwechsel wagen. 

Das 100-Augen-Prinzip

Journalismus hat treue Fans. Die laden wir mit dem 100-Augen-Prinzip ein, den Lokaljournalismus besser zu machen. 50 Menschen treten hier in einen Dialog mit der Redaktion. Wir entwickeln die Werkzeuge dafür: Mit unserer Software 100Eyes werden aus treuen Abonnent*innen und distanzierten Nichtleser*innen engagierte Mitstreiter*innen.

Denn der Journalismus ist nicht am Ende.

Im Gegenteil.

Er fängt gerade an, richtig spannend zu werden.