Im Gespräch mit der Community

Längst sind Redaktionen nicht nur Sender, sondern auch Empfänger von Nachrichten. Denn das Publikum rührt sich: Es will nicht länger belehrt, es will beteiligt werden. Damit Journalismus als Dialog funktioniert, braucht es nicht nur Technik. Sondern auch eine neue Haltung in Redaktionen.

Journalismus im Dialog mit dem Publikum: Das macht Arbeit, aber auch großen Spaß. Mit Slackline, Fishbowl oder Crowd-App schaffen wir Gesprächsanlässe und greifen auf, was eine Stadt bewegt.

Wie bei “Wem gehört Lüneburg”, dem Crowdsourcing-Projekt, bei dem wir hunderte Lüneburger wochenlang ins Gespräch rund um das Thema Wohnen verwickelt haben.

Oder wie mit 100eyes, unserer Software, die Redaktionen und verschiedene Communitys als Mitstreiter zusammenbringt.

Wir sind überzeugt: Wenn Publikum und Redaktion enger zusammenarbeiten, werden Themen vielfältiger, Inhalte besser und ganz neue Zielgruppen erreicht.

Unsere selbst entwickelte Technologie unterstützt Sie darin, verschiedene Communitys besser zu verstehen. Sie erleichtert das Zuhören und macht Dialog mit Vielen möglich. 

Sie wollen auch zu Pionier*innen im Dialog-Driven Journalism werden? Wir unterstützen Sie mit Ideation und Beratung. Suchen Sie doch einfach mal das Gespräch. Mit uns! 

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Best Practices

Dialog-Recherche #50survivors

“Ich bin 28, aber fühle mich wie eine alte Frau.” Das sagt Kira über ihre Corona-Infektion. Die Ärztin ist seit Juni 2020 Teilnehmerin unserer Dialogrecherche #50survivors. Über mehrere Monate hinweg haben wir Corona-Überlebenden mit Hilfe unserer Software ‘100eyes’ zugehört. Und ihnen eine Stimme gegeben.

Comunity-Tool ‘Crowdlupe’

Journalismus als Dialog braucht technische Lösungen. So wie unsere Software ‘100eyes’. Um verschiedene Communitys noch besser zu verstehen und ihnen noch besser zuzuhören, entwicklen wir gerade die Crowdlupe. Mit ihr zoomen wir in die Communitys einer Stadt. Unterstützt werden wir vom Medieninnovationszentrum in Potsdam-Babelsberg. 

 

 

Dialog-Recherche ‘Das Schweinesystem’

Die Schweinehaltung kommt an einer tiefgreifenden Neugestaltung nicht mehr vorbe. An allen Ecken und Enden zeigen sichProbleme: Schlachthofskandale, Bilder von Tierqual in den Medien, aber auch ein Preis für Schweinefleisch, der immer stärker fällt. Warum ist das so? Die Antwort wollen wir mit unserer Dialogrecherche Schweinesystem finden. 

Dialog-Software ‘100eyes’

Wir entwickeln die erste Open-Source-Lösung für dialoggetriebenen Journalismus in Deutschland. Unsere Software heißt ‘100eyes’ und wurde vom Prototype Fund und dem Bundesbildungsministerium gefördert. Das Ziel: Aus dem ehemaligen Publikum wird eine unterstützende Community. Zusammen mit der Redaktion sorgt sie für besseren Journalismus und mehr Informationsfreiheit.

 

 

Crowd-Recherche ‘Wem gehört Lüneburg?’

Eine unerhörte Frage, eine neue Rechercheform, viel Diskussionsbedarf: Wie gelingt Lokaljournalismus als Gespräch? Mit der Crowdrecherche “Wem gehört Lüneburg” haben wir es vorgemacht. Gemeinsam mit Correctiv und der Landeszeitung Lüneburg haben wir eine ganze Stadt miteinander ins Gespräch gebracht. Und die Lokalzeitung war mittendrin.

Dialogspiel ‘Runde Kuh’

Die Journalistin Katharina Jakob hat das Spiel ‘Runde Kuh’ als Dialogformat zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft erfunden. Gemeinsam mit ihr haben wir Mechanik und Design entwickelt und das Spiel produziert. Jede*r kann hier in die Rolle der Politiker*in, der Landwirt*in oder der Milchkuh schlüpfen – und den Perspektivwechsel wagen. Journalistische Gamification, aber analog.

Das 100-Augen-Prinzip

Journalismus hat treue Fans. Die laden wir mit dem 100-Augen-Prinzip ein, den Journalismus besser zu machen. 50 Menschen treten hier in einen Dialog mit der Redaktion. Wir entwickeln die Werkzeuge dafür: Mit unserer Software 100Eyes werden aus treuen Abonnent*innen und distanzierten Nichtleser*innen engagierte Mitstreiter*innen.

Denn der Journalismus ist nicht am Ende.

Im Gegenteil.

Er fängt gerade an, richtig spannend zu werden.